PIXL MAX 20K "NOW" Refillable Tank – den Dual-Mesh-Verdampfer bei shisha-shop.de bestellen
Der Refillable Tank ist der Teil, an dem die Arbeit hängt. Strom rein, Dampf raus, und dazwischen eine kleine Kammer, die sich selbst versorgt. Er ist auch der Teil, den du regelmäßig ersetzt, während dir das Gehäuse lange erhalten bleibt. Hier steht, was drinsteckt und warum er so gebaut ist, wie er gebaut ist.
Drei Aufgaben, ein Körper
Oben das Mundstück, in der Mitte die Kammer, unten das Netz mit den Kontakten: Der Aufsatz packt alles in ein Stück Kunststoff. Schrauben, Klappen oder lose Einzelteile gibt es keine.
Damit ist die Aufgabenteilung klar. Das Gehäuse gibt Spannung, der Aufsatz macht daraus Wärme, der POD liefert die Flüssigkeit. Nur einer der drei verbraucht sich planmäßig, und das ist der mittlere.
Woher die Flüssigkeit kommt
Die Kammer fasst zwei Milliliter. Sie ist kein Tank im klassischen Sinn, sondern ein Zwischenlager: gerade genug, damit die Baumwolle am Netz nie trocken liegt.
Nachschub holt sie sich allein. Beim Aufstecken sticht ein Dorn durch das Siegel des Behälters, danach rutscht Flüssigkeit nach, sobald in der Kammer Platz frei wird. Ein Ventil oder einen Handgriff brauchst du dafür nicht.
Aus einer Flasche bekommst du hier nichts hinein. Es gibt keine Öffnung, kein Gewinde und keinen Stopfen; für eigenes Liquid ist an diesem Bauteil kein Platz gelassen worden. Was du fährst, entscheidest du mit dem POD, und danach läuft es einfach durch.
Zwei Milliliter sind übrigens die europäische Höchstgrenze für so eine Kammer. Größer geht hier nicht, gleich welcher Hersteller draufsteht.
🔒 Alles fest verbaut
Netz, Kern und Mundstück lassen sich nicht trennen. Du tauschst den Aufsatz komplett oder gar nicht.
🕐 Kein Vorlauf
Aufstecken, ziehen, fertig. Auf irgendetwas warten musst du vor dem ersten Zug nicht.
🧭 Nichts einstellbar
Widerstand, Luftweg und Kammer sind vorgegeben. Es gibt nichts zu drehen und nichts auszuwählen.
🤝 Feste Paarung
Ein POD, ein Aufsatz. Ist der Vorrat weg, gehen beide gemeinsam den gleichen Weg.
Zwei Netze statt einer Drahtwendel
Eine Wicklung ist Draht in Spiralform. Der Strom läuft an einer Linie entlang, und die Watte drumherum wird ungleich warm: innen zu heiß, an den Rändern zu lasch.
Ein Netz macht daraus Fläche. Feinmaschiges Blech, überall Kontakt zur Baumwolle, überall dieselbe Temperatur. Weniger Leistung je Punkt heißt weniger verbranntes Aroma und deutlich seltener eine trockene Stelle.
Dünn ist das Blech außerdem. Es speichert kaum Wärme und steht damit sofort auf Betriebstemperatur. Dein erster Zug ist so voll wie der zwanzigste.
Und dann sind es gleich zwei davon. Jedes Netz übernimmt nur einen Teil, bleibt dadurch ruhiger und setzt langsamer zu. Genau das steckt hinter dem Wort Dual-Mesh.
1,1 Ohm: was dir die Zahl sagt
Widerstand bremst den Strom. Viel Widerstand bedeutet wenig Strom und wenig Wärme, wenig Widerstand bedeutet von allem mehr. Mit 1,1 Ohm sitzt dieser Aufsatz absichtlich auf der ruhigen Seite.
Der erste Grund steckt im Behälter: salzgebundenes Nikotin auf der obersten erlaubten Stufe. Da steckt viel Wirkstoff in wenig Dampf. Eine kräftigere Heizung würde dir je Zug mehr geben, als zu dieser Rezeptur passt.
Der zweite Grund ist der enge Luftweg. Gezogen wird erst in den Mund, dann weiter. Wenig Luft plus viel Leistung wäre heiß und dicht, so aber bleibt der Zug weich.
Nebenbei hält der höhere Wert das Netz länger sauber, weil schlicht weniger anbrennt.
| Kurz gefragt |
Kurz geantwortet |
| Was heizt? |
zwei Netzflächen, zusammen 1,1 Ohm |
| Wie viel fasst die Kammer? |
zwei Milliliter, laufend nachgezogen |
| Woher kommt der Nachschub? |
aus dem POD direkt darunter |
| Eigenes Liquid? |
nicht vorgesehen, es fehlt jede Öffnung |
| Wie oft aufstecken? |
genau einmal, danach bleibt es sitzen |
| Wie lange hält das? |
rund 20.000 Züge je Paarung |
| Worauf passt er? |
nur auf den PIXL-Akkuträger |
| Und danach? |
ab in die Sammlung für Elektrokleinteile |
Kein Warten vor dem ersten Zug
Ältere Aufsätze wollten Zeit. Zusammenstecken, zwei bis drei Minuten stehen lassen, erst dann ziehen. Wer das übersprungen hat, hat die trockene Stelle gleich beim ersten Zug verbrannt.
Bei NOW fällt der Schritt weg. Die Kammer sitzt direkt über dem Kern, die Flüssigkeit ist sofort da, und der Aufsatz liefert ab Zug eins. Ungeduld kostet dich an dieser Stelle also nichts mehr.
💡 Tipp: Drück den Aufsatz gerade von oben auf den Behälter, ohne dabei zu drehen. Sitzt er schief, zieht die Verbindung Nebenluft, und genau daraus wird später das Blubbern im Kanal.
Ein POD, ein Aufsatz – und warum wir dabei bleiben
Der Hersteller schreibt, ein Aufsatz halte zwei bis drei Behälter durch. Wir sehen das anders und sagen es auch so deutlich.
Technisch hängt alles an der Steckung. Eine Dichtung verformt sich beim ersten Aufsetzen und behält diese Form. Der Dorn durchsticht das Siegel, und ein durchstochenes Siegel wird nicht wieder dicht. Beim zweiten Behälter fehlt der Verbindung damit genau das, was sie beim ersten hatte.
Merken wirst du das an drei Stellen. Der Zug wird dünn, weil Luft an der Naht vorbeikommt. Im Kanal steht Flüssigkeit und blubbert. Und wenn es schlecht läuft, verlierst du einen fast vollen Behälter, weil er unten ausläuft.
Dazu kommt der Kern, der nach einer Paarung längst belegt ist und den Belag mitnimmt. Rechne es einfach durch: Der Aufsatz ist der kleine Posten, der Behälter der große. Am kleinen zu sparen und den großen zu riskieren, geht selten gut aus.
Kurz gesagt
Behälter und Aufsatz bilden ein Paar mit gemeinsamem Schlusspunkt. Ist der Vorrat leer, gibst du beide zusammen ab und startest mit einem neuen Gespann. Auf genau diesen Ablauf ist die Steckung ausgelegt.
Kurz zum Vorgänger
Vor der NOW-Linie lief dieselbe Baureihe mit 0,8 Ohm. Der Vorgänger drückte mehr Leistung durch das Netz, wollte vor dem ersten Zug ein paar Minuten Ruhe und war für den Kern die härtere Nummer. Seit dem Jahresbeginn 2026 steht bei uns nur noch die NOW-Bauart im Regal, und mischen lassen sich die beiden nicht.
Wann Schluss ist
Rund 20.000 Züge stehen rechnerisch auf dem Papier. Wie nah du herankommst, hängt an der Zuglänge, an den Pausen und daran, wie süß die Rezeptur eingestellt ist.
Das Ende kündigt sich an, und zwar meistens in dieser Reihenfolge.
🥇 Aroma wird flach
Die feinen Spitzen fallen zuerst weg. Übrig bleibt eine dumpfe Grundnote ohne Kontur.
🥈 Weniger Dampf
Gleicher Zug, weniger Nebel. Der Kern liefert nicht mehr in voller Menge nach.
🥉 Es blubbert
Flüssigkeit steht im Luftweg statt am Netz. Ausklopfen hilft kurz, mehr aber nicht.
🏁 Es kratzt
Trockene Schärfe im Hals ist das letzte Signal. Weiterziehen bringt ab hier nichts mehr.
Woraus er besteht und wohin er danach gehört
Kunststoff außen, innen zwei Metallnetze, ein Baumwollkern, ein paar Silikondichtungen und zwei Kontaktstifte. Mehr ist es nicht, aber die Stifte machen den Unterschied.
Wo Leiter verbaut sind, zählt das Teil als elektrisches Kleinteil. Der Hausmüll ist damit raus. Abgeben kannst du es im Handel oder an der kommunalen Sammelstelle, am besten gleich als komplette Paarung. Dann bleibt der Rest im Behälter und tropft dir nicht in die Tasche.
Was zusammenpasst und was nicht
Ein genormtes Gewinde suchst du vergeblich. Maß, Kontakte und Sitz gelten nur für den PIXL-Akkuträger, also passt der Aufsatz weder auf ein fremdes Gerät noch lässt er sich durch ein fremdes Teil ersetzen.
In der eigenen Reihe ist dagegen alles austauschbar: Jeder POD der NOW-Linie passt unter jeden Aufsatz dieser Reihe, und jeder Aufsatz findet auf jedem NOW-Gehäuse seinen Platz.
Kurz gefragt, kurz beantwortet
1. Was steckt in dem Aufsatz drin?Zwei Netzflächen mit zusammen 1,1 Ohm, eine Kammer über zwei Milliliter und ein angeformtes Mundstück. Alles in einem Stück, und nichts davon lässt sich einzeln tauschen.
2. Wie kommt das Liquid ans Netz?Der Behälter unter dem Aufsatz gibt es an die Kammer ab, sobald dort Platz frei wird. Den letzten Zentimeter zieht die Baumwolle von selbst. Drücken oder öffnen musst du dafür nichts.
3. Kann ich eigenes Liquid verwenden?Nein, dafür gibt es keine Öffnung. Der Aufsatz zieht ausschließlich aus dem ab Werk gefüllten POD. Anmischen, verdünnen oder umrühren ist bei dieser Bauform nicht vorgesehen.
4. Warum genau 1,1 Ohm?Weil das Liquid salzgebunden und hoch dosiert ist und der Luftweg eng gebaut. Beides verträgt keine große Leistung. Ein niedrigerer Wert würde je Zug mehr Dampf machen, als hier sinnvoll wäre.
5. Was ist an einem Netz besser als an Draht?Der Kontakt. Ein Netz berührt die Baumwolle auf ganzer Fläche statt an einer Linie, verteilt die Hitze gleichmäßig und ist wegen seiner geringen Masse sofort auf Temperatur.
6. Darf ich einen zweiten Behälter draufstecken?Besser nicht, auch wenn der Hersteller zwei bis drei Behälter je Aufsatz bewirbt. Dichtung und Siegel geben beim ersten Aufsetzen ihre Form her. Danach zieht die Naht Luft, und der neue Behälter kann auslaufen.
7. Warum ist so ein Aufsatz überhaupt ein Verschleißteil?Weil sich Süßstoffe und schwere Aromen als Film auf dem Netz absetzen. Der Film isoliert, die Stelle darunter wird heißer, und ab einem gewissen Punkt schmeckt jeder Zug flach oder scharf.
8. Muss ich vor dem ersten Zug warten?Nein. Die Ruhezeit von zwei bis drei Minuten gehörte zur alten Bauart. Bei NOW steht die Verbindung sofort, und Zug eins fällt genauso aus wie alle weiteren.
9. Wie viele Züge sind drin?Rechnerisch etwa zwanzigtausend je Paarung. Wer lange zieht, kaum Pausen macht und süße Rezepturen bevorzugt, landet darunter; ruhiges Ziehen bringt dich näher an den Wert heran.
10. Woran merke ich, dass er durch ist?Zuerst wird das Aroma flach, dann kommt weniger Dampf an, danach blubbert es im Kanal, und zum Schluss kratzt es. Spätestens beim Kratzen lohnt kein weiterer Zug mehr.
11. Kann ich ihn sauber machen und weiterbenutzen?Von außen abwischen geht, mehr nicht. Baumwolle saugt sich beim Spülen voll Wasser, das anschließend nicht mehr herauskommt, und der Belag am Netz sitzt fest. Tauschen ist der einzige Weg, der wirklich etwas bringt.
12. Passt der Aufsatz auf ein anderes Gerät?Nein. Anschluss und Kontakte sind auf den PIXL-Akkuträger zugeschnitten, ein Standardgewinde gibt es nicht. Umgekehrt bekommst du auch kein fremdes Bauteil an diese Stelle.
13. Wohin werfe ich das alte Teil?Nicht in den Restmüll. Die Kontaktstifte machen daraus ein elektrisches Kleinteil, für das Handel und Kommune eigene Rücknahmestellen betreiben. Nimm den leeren Behälter am besten gleich mit dorthin.
14. Liegt beim Gehäuse schon ein Aufsatz bei?Ja, einer ist dabei. Der gefüllte POD kommt getrennt dazu. Für jede weitere Runde brauchst du wieder beides, weil ein Behälter und ein Verdampfer als Paar gerechnet werden.
15. Wie schnell ist der Aufsatz bei dir?Steht die Zahlung und liegt das Teil im Fach, wandert es an jedem Werktag in den Versand. Über die Laufzeit danach entscheidet der Zusteller allein. Am Wochenende rückt kein Fahrzeug aus.
Leg dir ein komplettes Paar auf Reserve
Behälter und Aufsatz gehen zusammen zu Ende – und zusammen wieder an den Start.