bis zu 800 Zügen
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Auspacken, ziehen, fertig: Die Zugaktivierung übernimmt, sobald du am Mundstück ziehst. Im Inneren stecken 2 ml Füllung, Nikotinsalz mit 20 mg/ml, eine Mesh-Coil und eine verbaute Kindersicherung; nachfüllen lässt sich nichts, dafür bleibt das Gerät handlich und leicht. Herausholen kannst du bis zu 800 Züge. Dieselbe Bauart gibt es auch als zweite Reihe ganz ohne Nikotin.
Kein Nikotin dabei: Der Wert liegt bei 0 mg, weder gebunden noch frei. Übrig bleibt das Aroma, das du dir aussuchst, und weil im Zug sonst nichts steht, merkst du auch die kleinen Sachen daran. Das Gerät ist dasselbe wie nebenan – Einweg mit 2 ml, Mesh-Coil, Start über deinen Zug, verbaute Kindersicherung und bis zu 800 Züge.
Erst der grüne Apfel, dann der Pfirsich: Der säuerliche Teil kommt sofort, bleibt kurz und verschwindet wieder, während das Steinobst langsam nachkommt und danach liegen bleibt. Du bekommst also nicht sauer und süß gleichzeitig, sondern hintereinander - und merkst den Unterschied vor allem daran, wie lange jede der beiden Früchte bleibt.
Hier zieht etwas. Die saure Himbeere liegt sofort im Mund und nimmt den Zug mit, die Blaubeere hängt sich nicht dagegen, sie kommt bloß später. Aus diesem Unterschied im Tempo entsteht eine Sorte, die sich in jedem einzelnen Zug bewegt: vorn schnell und sauer, hinten breit und blau. Stillstand gibt es an keiner Stelle.
2 Früchte, eine Farbe: Brombeere und Kirsche sind hier keine Gegenspieler, sondern Verwandte. Über die Mitte des Zuges hörst du einen einzigen dunkelroten Ton, weil beide dasselbe beitragen. Erst an den Rändern trennt sich das Bild, und dort zeigt sich, dass die Kirsche beim Rot bleibt, während die Brombeere den Ton noch ein Stück weiter ins Dunkle schiebt.
Dunkel bleibt dunkel: In dieser Sorte kommt nichts Helles vor. Die Brombeere bringt einen rauen, strengen Rand mit, die Traube die runde, nachgiebige Süße. Auseinanderhalten kannst du beide trotzdem, nur eben nicht an der Helligkeit, sondern daran, dass sich die eine rau anfühlt und die andere glatt.
Die dunkelste Beere im Feld, dazu eine kalte Kante: Brombeere bringt Masse und einen herben Grund mit, die Kälte schneidet quer hindurch und macht aus dem satten Block ein Bild mit Linien. Wer Tiefe sucht, sie aber nicht als schwere Fläche ertragen will, bekommt hier genau die Mischung, die sonst kaum eine Einzelbeere hinbekommt.
Blaubeere pur, ohne Beiwerk und ohne Trick. Diese Frucht kennt weder einen spitzen Anfang noch einen scharfen Schluss, sie stellt sich auf ein Niveau und hält es. Damit ist sie eine der wenigen Beeren, die einen ganzen Zug allein füllen können, ohne dass etwas fehlt. Wer Ruhe im Aroma sucht, hat hier den kürzesten Weg dorthin.
Der Beerenmix ist hier nicht das Besondere, sondern was die Minze mit ihm macht. Statt sich darüberzulegen, greift sie sich den herben Anteil heraus und zieht genau den weiter. Alles andere bleibt, wo es war: Die Süße kommt in voller Menge an, die Früchte behalten ihren Platz. Am Ende steht eine Mischung mit einer klaren Seite und keine Mischung unter Kühle.
Kaktusfeige statt Standardfrucht: mild, sanft gesüßt, mit einem grünen Rand am Fruchtfleisch. Die Kühle kommt erst danach und bleibt eine eigene, schmale Spur. So entsteht ein Zug, der klar wirkt und trotzdem nichts von seinem Aroma abgibt - genau die Mischung, die sonst schwer zu finden ist.
Kein Obst, keine Limonade: Cream Tobacco baut auf einem herben Tabakaroma auf und legt eine sahnige Rundung darum. Das Ergebnis ist ein warmer, trockener Zug mit klarer Kante und ohne klebrigen Nachklang. Im Sortenfeld steht diese Richtung völlig für sich und lässt sich mit keiner Fruchtsorte vergleichen.
Unten Kokosnuss, oben Blaubeere - so einfach ist der Bauplan und so selten kommt er vor. Der nussige Boden gibt dem Zug Fülle, die dunkle Beere setzt darauf einen leicht herben Punkt. Weil beide Anteile getrennt bleiben, lässt sich der Wechsel zwischen ihnen bei jedem Zug heraushören.
Bei fast jeder Sorte kannst du sagen, welche Frucht gemeint ist. Hier nicht, denn es ist gar keine gemeint. Was ankommt, ist ein Getränk: dunkel, würzig, mit einer gebrannten Tiefe und einer Süße, die sich darunter hält. Nichts davon lässt sich einzeln herausziehen, und genau das macht die Richtung im Sortenfeld zu einem Sonderfall.
Die Drachenfrucht macht hier den ruhigen Teil: blass, mild, ohne eigenen Ton. Alles, was du klar einordnen kannst, kommt von der Erdbeere, die das Bild rot färbt und die Aussage übernimmt. Für eine Sorte mit einem Exoten im Namen ist das eine ungewohnte Verteilung, denn der Exot trägt hier nur, und die Beere spricht.
Beeren ohne Namen, dafür eine Kälte, die überall gleich stark liegt: Das ist der ganze Bauplan. Keine der Früchte bekommt mehr davon ab als die andere, weshalb sich auch keine nach vorn arbeiten kann. Herauskommt kein Nebeneinander mehrerer Beeren, sondern ein einziger Zustand, der vom Anfang bis zum Ende des Zuges gleich bleibt.
Traube und Minze kommen hier als eine Sache an. Nichts legt sich über die Frucht, nichts setzt später ein, und es gibt keinen Punkt, an dem sich der kühle Teil einzeln greifen ließe. Übrig bleibt eine dunkle, volle Traubensüße, die von innen heraus heller wirkt und über den kompletten Zug beweglich bleibt, statt sich festzusetzen.
3 Exoten, und jeder davon könnte allein eine Sorte tragen. Genau deshalb setzt sich hier keiner durch: Die Kiwi bleibt sauer und schlank, die Maracuja drückt nach oben, die Guave hält mit weicher, parfümierter Süße dagegen. Wer vorn steht, entscheidet sich erst beim Ziehen, denn die Zusammenstellung selbst gibt darauf keine Antwort.
Du hörst hier keine 2 verschiedenen Früchte, sondern einen Unterschied. Zitrone und Limette wollen dasselbe, nur geht die Limette weiter: härter im Ansatz, schmaler im Ton, dazu ein bitterer Zug aus der Schale. Süße, die das abfangen könnte, gibt es nicht, und deshalb bleibt die ganze Sorte auf einer Seite.
Blau im Namen, schwarz am Ende: Diese Mischung sammelt 3 Beeren ein, die alle im dunklen Teil des Feldes zu Hause sind. Nichts darin zeigt nach oben, nicht einmal die Himbeere, die sonst für die helle Seite zuständig ist. Was du bekommst, ist keine breite Auswahl, sondern eine Zeichnung, die mit jeder Frucht ein Stück dunkler wird.
Kirsche kann jeder, denkt man - bis man merkt, dass die meisten Versuche nach Sirup schmecken. Hier sitzt unter der vollen Süße ein trockener Ton, der aus dem Inneren der Frucht kommt und die Zeichnung geradehält. Das Ergebnis ist eine Einzelfrucht mit innerem Gegensatz statt einer weiteren runden Süßrichtung.
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