Citrus
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Alle Richtungen der Reihe auf einmal: kalte Früchte, Beeren ohne Kühle, Mischungen aus mehreren Früchten und je einmal Limonade, Getränk und Zitrus. In jeder Einheit stecken zehn Milliliter, salzgebunden auf der höchsten erlaubten Stufe, ab Werk gemischt und dicht gemacht. Aufschrauben lässt sich da nichts, und genau so ist es gedacht.
Blau steht im Namen, im Tank arbeiten aber drei Früchte plus eine kalte Schicht. Die Blaubeere macht den Boden, die Himbeere legt sich heller darüber, die Zitrone schneidet ungesüßt quer durch. Zum Ausatmen kommt die Kälte und räumt die Süße beiseite. Zehn Milliliter sitzen versiegelt im Tank, zwanzig Milligramm Nikotin je Milliliter. Aufstecken, ein paar Sekunden Geduld, loslegen.
Statt Beere am Strauch gibt es hier Beere im Glas. Blaubeere und Himbeere sind in eine gelbe Zitronenlimonade eingerührt, dazu kommen Sirupsüße, ein Hauch Schale und ein leichtes Perlen. Je länger der Zug, desto dichter wird das Glas. Im Tank warten zehn Milliliter, das Nikotin liegt gebunden bei zwanzig Milligramm auf den Milliliter, versiegelt ab Werk. Aufstecken, kurz Geduld, dann geht es los.
Zwei Beeren, ein Widerspruch. Die Blaubeere macht rund und dunkel den Anfang, die saure Himbeere schneidet quer hinein und zieht den Gaumen leicht zusammen. Süß rein, herb raus – dazwischen liegt der ganze Reiz dieser Richtung. Im Tank warten zehn Milliliter, das Nikotin sitzt als Salz bei zwanzig Milligramm je Milliliter darin. Versiegelt ab Werk, Öffnung gibt es keine.
Cola mit Kirsche drin, nicht daneben. Der Boden kommt aus Wurzel und Schale und bringt Würze, Karamell und einen herben Rand mit. Die Frucht liegt mittendrin: dunkelrot, saftig, mit dem harzigen Ton vom Kern. Angefangen wird süß, aufgehört wird trocken. Der Vorrat umfasst zehn Milliliter hinter der Versiegelung, dosiert mit zwanzig Milligramm Nikotin auf einen Milliliter.
Zehn Milliliter Kirscharoma, fertig abgefüllt: dunkelrotes Fruchtfleisch vorn, eine herbe Steinnote darunter, oben die Kälte. Zwanzig Milligramm auf den Milliliter, die Heizfläche fest im Tank, nichts zum Einstellen. Du steckst die Einheit magnetisch auf einen der Plätze, wartest ein paar Sekunden und ziehst. Der andere Platz bleibt frei oder bekommt eine weitere Einheit.
Hell rein, cremig durch, dunkel raus. Die Drachenfrucht macht den Anfang mit klarer, wässriger Süße und dem körnigen Ton ihrer Kerne. Darunter schiebt sich die Banane, weich und voll, und hält das Ganze zusammen. Zum Schluss kommt die Kirsche, reif und tief. Die Kammer nimmt zehn Milliliter auf, gebunden dosiert mit zwanzig Milligramm Wirkstoff je Milliliter.
Zehn Milliliter Beerenaroma mit grüner Gegenstimme, fertig abgefüllt: Erdbeere straff gezeichnet, Kiwi säuerlich und körnig, darüber eine Frostlage. Zwanzig Milligramm je Milliliter, das Heiznetz unverrückbar im Tank, einzustellen gibt es nichts. Aufstecken, kurz sättigen lassen, ziehen — und dem Gerät nach einem Wechsel vom Kalten ins Warme einen Moment gönnen.
Drei Tropenfrüchte, und keine gibt den Ton an. Die Kiwi schneidet sauer an, bringt Grün und knackende Kerne mit, die Maracuja setzt einen lauten, harzigen Duft obendrauf, und die Guave fängt alles mit dickfleischiger Süße wieder auf. In welcher Folge das bei dir ankommt, ändert sich ständig. Der geschlossene Tank führt zehn Milliliter, dazu zwanzig Milligramm gebundenes Nikotin auf jeden Milliliter.
Drei Beeren, eine Richtung. Himbeere, Blaubeere und Brombeere kommen aus derselben dunklen Ecke und werden übereinandergelegt: milde Kontur oben, samtige Fülle in der Mitte, erdiger Boden unten. Nichts sticht heraus, nichts läuft quer, und der Zug endet trocken statt klebrig. Im Tank sitzen zehn Milliliter, versiegelt ab Werk, mit zwanzig Milligramm Nikotinsalz je Milliliter.
Pfirsicharoma in zehn Millilitern, fertig abgefüllt: gelbes Fruchtfleisch, viel Nektar, ein blumiger Hauch und obendrauf die Kälte. Dosiert ist das Ganze mit zwanzig Milligramm je Milliliter, das Heiznetz sitzt fest, einzustellen gibt es nichts. Pod aufstecken, kurz sättigen lassen, ziehen — und im Sommer nicht in der prallen Sonne liegen lassen.
Sommerfrucht in zehn Millilitern, fertig abgefüllt: vollreife Erdbeere über einer breiten, saftigen Melone, rund im Ton und ohne harte Kanten. Der Wirkstoff steht bei zwanzig Milligramm, das Heiznetz sitzt fest verbaut im Tank, und einstellen lässt sich ohnehin nichts. Aufsetzen, ein paar Sekunden abwarten, ziehen. Ein kleiner Bestand dunkel und trocken verwahrt, dann fehlt nie Nachschub.
Süß und sauer im selben Zug, dazu Zitrus im Rücken: Der Ansatz liegt dicht und leicht malzig auf der Zunge, der saure Anteil zieht ihn sofort wieder straff, und am Ende bleibt nichts kleben. Der Punch sitzt mittendrin. Im Tank stehen zehn Milliliter ab Werk, dosiert mit zwanzig Milligramm Nikotin je Milliliter, das Heiznetz sitzt fest darin und einstellen lässt sich nichts.
Zehn Milliliter Melonenaroma, fertig abgefüllt: helles Fruchtfleisch, ein mineralischer Rand, obendrauf die Kälte. Zwanzig Milligramm je Milliliter, Heiznetz fest verbaut, nichts zum Einstellen. Aufstecken, kurz sättigen lassen, ziehen. Auf Reisen stellst du die Einheit senkrecht ins Gepäck, damit der Druckausgleich nichts nach oben schiebt.
Zehn Milliliter dunkles Beerenaroma, fertig abgefüllt: Brombeere mit Tiefe, ein trockener Kernton darunter, oben eine kalte Kante. Die Wirkstoffstufe liegt bei zwanzig Milligramm je Milliliter, das Heiznetz steckt fest im Tank, einstellen kannst du nichts. Aufstecken, kurz sättigen lassen, ziehen — und wenn nichts mehr kommt, ziehst du die Einheit ab und steckst die nächste an.
Zehn Milliliter Bananenaroma in einer fertig gefüllten Einheit: weich im Ansatz, milchig in der Mitte, kalt im Ausklang. Die Stufe liegt bei zwanzig Milligramm auf dem Milliliter, das Heiznetz steckt fest im Pod, einstellen lässt sich daran nichts. Aufstecken, ein paar Sekunden sättigen lassen, ziehen. Läuft die Einheit leer, ziehst du sie magnetisch ab und steckst die nächste an ihren Platz.
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